Dr. Johannes Deiß

Dr. Johannes Deiß

Rechtsanwalt, Partner

Schwerpunkte
  • Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten
  • Organhaftung
  • Abwehr von Anlegerreklamationen
  • Asset Protection/Asset Recovery
  • Massenverfahren
  • Schiedsverfahren
Zur Person

Johannes Deiß ist für Unternehmen im gesamten Feld der zivilrechtlichen Streiterledigung sowohl vor staatlichen Gerichten als auch in Schiedsverfahren tätig. Er vertritt Mandanten regelmäßig in komplexen wirtschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen, die strategische Weitsicht und Durchhaltevermögen erfordern.

Who is Who Legal Litigation 2018/2019 führt ihn in Deutschland als einen von acht Anwälten auf der Liste „Future Leaders Litigation“.

Schwerpunkte seiner Tätigkeit lagen in den vergangenen Jahren in den Bereichen gesellschaftsrechtlicher Streitigkeiten (Corporate Litigation), der Abwehr von Ansprüchen aus angeblicher fehlerhafter Anlageberatung (Financial Services Litigation) und der Organhaftung von Vorständen und Geschäftsführern.

Johannes Deiß ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen Anwaltverein, der wissenschaftlichen Vereinigung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (VGR), der Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS), der bankrechtlichen Vereinigung, der Deutschen Initiative junger Schiedsrechtler (DIS 40), der Gesellschaft Hamburger Juristen (GHJ) und veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu gesellschafts-, bewertungs- und prozessrechtlichen Themen.

Referenzmandate
  • Abwehr einer Millionen-Klage eines börsennotierten deutschen Energieversorgers gegen ein Unternehmen der Armstrong World Industries Group
  • Exklusive Vertretung des FinTech-Marktführers im Bereich der Peer-to-Peer Kreditverträge in sämtlichen Streitigkeiten bei Land- und Oberlandesgerichten
  • Verteidigung eines Unternehmens der Ströer-Gruppe gegen die Geltendmachung von Millionenforderungen aus einem Vermarktungsvertrag
  • Laufende Vertretung eines Fondsinitiators gegen Klagen aus Prospekthaftung
  • Laufende Vertretung der Vorwerk Gruppe
Werdegang

Johannes Deiß ist seit 2016 Gründungspartner von Neuwerk Rechtsanwälte. Von 2008 bis 2015 war er Rechtsanwalt (Principal Associate) bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP in Hamburg in der Praxisgruppe „Dispute Resolution/Konfliktlösung “.

Johannes Deiß vertritt Mandanten in sämtlichen wirtschaftsrechtlichen Streitigkeiten vor staatlichen Gerichten und in Schiedsverfahren. Zu seinen Spezialgebieten gehören insbesondere gesellschaftsrechtliche Auseinandersetzungen und Post M&A-Schiedsverfahren sowie die Abwehr von Ansprüchen aus Anlageberatungshaftung.

Nach seinem Studium arbeitete Johannes Deiß als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht (Abteilung II) von Prof. Dr. Hanno Merkt, LL.M. an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Im Jahr 2006 schloss er seine Promotion zum Thema „Die Verlustdeckungshaftung der Gesellschafter einer Vor-GmbH“ ab. Seinen Vorbereitungsdienst leistete er am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg mit Stationen u.a. in Frankfurt und New York bei Hengeler Mueller und Latham & Watkins, sowie beim Gesellschaftsrechtssenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Sein Studium der Rechtswissenschaften schloss Johannes Deiß im Jahr 2005 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Schwerpunkt Handels- und Gesellschaftsrecht ab.

Veröffentlichungen und Vorträge
  • Unanfechtbarkeit des Zwischenurteil eines Oberlandesgerichts über die Berechtigung einer Zeugnisverweigerung (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Beschluss vom 31.07.2018 - X ZB 9/17), GWR 2018, 412 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Der Regierungsentwurf zur Einführung einer Musterfeststellungsklage, DER BETRIEB 2018, 1262

  • Gastbeitrag im Handelsblatt Rechtsboard: Neue DIS-Schiedsordnung ab 1. März 2018 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Rechtsprechungsreport zum Recht der Kapitalanlagen 2017, Betriebs Berater 2018, 454-460

  • Zur Darlegungs- und Beweislast im Hinblick auf die Frage der rechtzeitigen Übergabe des Emissionsprospekts (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urteil vom 19.10.2017 – III ZR 565/16) GWR 2018, 12

  • Der Prospekt eines Dachfonds muss nicht über die genaue Höhe der bei den jeweiligen Zielfonds anfallenden Kosten aufklären (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urteil vom 12.10.2017 – III ZR 254/15) GWR 2017, 477 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Keine Verjährungshemmung durch Güteantrag bei Kenntnis von mangelnder Gütebereitschaft der Gegenseite (Entscheidungsanmerkung zu OLG München, Urt. v. 19.10.2017 – 23 U 1961/16) GWR 2017, 454 (gemeinsam mit J. Graf) 

  • Eine unterlassene Plausibilitätsprüfung der empfohlenen Kapitalanlage führt nur dann zu einer Haftung des Vermittlers, wenn eine hypothetische Prüfung auch tatsächlich Anlass zu Beanstandungen gegeben hätte (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urteil vom 30.3.2017 – III ZR 139/15) GWR 2017, 343 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Bausparkassen dürfen kündigen, wenn ein Baudarlehen 10 Jahre nicht in Anspruch genommen wird (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urteil vom 21.2.2017 – XI ZR 272/16) GWR 2017, 417

  • Kein generelles Verbot der Empfehlung geschlossener Immobilienfonds gegenüber einer gemäß ihrer Satzung zum Kapitalerhalt verpflichteten Stiftung (Entscheidungsanmerkung zu OLG Frankfurt, Urt. v. 21.6.2017 – 17 U 160/16) GWR 2017, 321 (gemeinsam mit J. Graf)
  • Keine Aufklärungspflicht über das abstrakte Risiko einer Gefährdung der Verwirklichung des Anlagekonzepts bei pflichtwidrigem Handeln der verantwortlichen Personen (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 9.5.2017 – II ZR 344/15) GWR 2017, 301 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Im Spruchverfahren ist kein Raum für ein „in-camera-Verfahren“ (Entscheidungsanmerkung zu LG München, Beschl. v. 28.4.2017 – 5 HKO 26513/11) GWR 2017, 262

  • Zum erforderlichen Detaillierungsgrad der Prospektangaben bei der Aufklärung über einen Schiffspool (Entscheidungsanmerkung zu OLG Hamburg, Urt. v. 27.1.2017 – 3 U 140/15) GWR 2017, 183 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Zulässigkeit der Bewertung einer Immobiliengesellschaft anhand des Net Asset Value Verfahrens (Entscheidungsanmerkung zu OLG Frankfurt, Beschl. v. 8.9.2016 – 21 W 36/15) GWR 2017, 198 (gemeinsam mit C. Jehle)

  • Zum Verhältnis von fundamentalanalytischen und marktorientieren Methoden der Unternehmensbewertung (Entscheidungsanmerkung zu OLG Frankfurt/M., Beschl. v. 17.01.2017 – 21 W 37/12) EWiR 2017, 331

  • Zulässigkeit einer Auferlegung von außergerichtlichen Kosten des Antragsgegners gegenüber dem Antragsteller aus Billigkeitsgesichtspunkten  (Entscheidungsanmerkung zu OLG München, Beschl. v. 13.12.2016 – 31  Wx 186/16) GWR 2017, 78

  • Vertraulichkeitsvereinbarung, Abwerbeverbot und Vertragsstrafe (Entscheidungsanmerkung zu LG Mannheim, Urt. v. 22.2.2016 – 24 O 66/15) GWR 2016, 444 (gemeinsam mit Sebastian Naber)

  • Unzulässigkeit von Anpassungen der unternehmenseigenen Ausgangsplanung aus Anlass der Unternehmensbewertung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Düsseldorf, Beschl. v. 12.11.2015 - I-26 W 9/14 (AktE)) EWiR 2016, 591

  • Zur Zumutbarkeit der eigenen Berechnung der Weichkosten eines geschlossenen Immobilienfonds durch den Anleger (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urteil vom21.6.2016 - II ZR 331/4) GWR 2016, 362

  • Viele Erwartungen an Schiedsgerichte sind überzogen; Gastbeitrag, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. September 2016

  • „Sonderplanungen“ eines Bewertungsgutachters sind nicht durch die Planungshoheit der Gesellschaft privilegiert (Entscheidungsanmerkung zu OLG Karlsruhe, Beschl. v. 18.5.2016 – 12a W /15) GWR 2016, 318

  • Kein Sachverständigengutachten zur Höhe der Marktrisikoprämie (Entscheidungsanmerkung zu OLG Karlsruhe, Beschl. v. 23.7.2015 – 12a W 4/15)
    GWR 2016, 12

  • Keine Verjährungshemmung durch Mustergüteantrag ohne Individualisierung des geltend gemachten Anspruchs (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 18.6.2015 - III ZR 198/14)
    EWiR 2015, 737 f.

  • Keine Klärung betriebswirtschaftlicher Zweifelsfragen im Rahmen der Unternehmensbewertung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 17.7.2014 - 20 W 3/12)
    EWiR 2015, 309 f.

  • Keine Anpassung des Börsenkurswerts an die Kursentwicklung bei 6,5 Monaten zwischen erster Ankündigung und Beschluss des Squeeze out, (Entscheidungsanmerkung OLG Saarbrücken, Beschl. v. 11. 6. 2014 – 1 W 18/13)
    EWiR 2014, 741 f.

  • Zum Nachweis des Bagatellquorums im aktienrechtlichen Freigabeverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Bamberg, Beschl. v. 9.12.2013 - 3 AktG 2/13, "LOEWE")
    EWiR, 2014, 411 f.

  • Keine Rechtsanwaltsgebühren bei anwaltlicher Selbstvertretung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu BGH Beschl. v. 28.01.2014 – II ZB 13/13)
    GWR 2014, 104

  • Keine zusätzlichen Gebühren für den gemeinsamen Vertreter bei Vergleich im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Beschl. v. 22.10.2013 – XI ZR 46/11)
    GWR, 2014, 8

  • Irrelevanz von späteren Verkaufspreisen für die Bewertung des Unternehmens zum Stichtag, (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 5.11.2013 – 20 W 4/12)
    EWiR 2014, 141 f.

  • Angemessenheit der Squeeze Out Abfindung trotz unterlassener Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Aufsichtsrat (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.10.2013 – 20 W 3/13)
    EWiR 2014, 41 f.

  • Zugrundelegung einer für die Anteilseigner ungünstigeren geänderten Unternehmensbewertung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 5.6.2013 – 20 W 6/10)
    EWiR 2013, 569 f.

  • Die Festsetzung der angemessenen Kompensation im Wege einer „mehrheitskonsensualen Schätzung“ im Spruchverfahren
    NZG 2013, 1382 ff.

  • Die Vergütung der Verfahrensbevollmächtigten und des gemeinsamen Vertreters im Spruchverfahren
    NZG 2013, 248 ff.

  • Nebenintervention eines Aufsichtsratsmitglieds auf Seiten der AG im Prozess mit Vorstandsmitglied über dessen Abberufung (Entscheidungsanmerkung zu BGH Urt. v. 29.1.2013 – II ZB 1/11)
    EWiR 2013, 301 f.

  • Keine Haftung der finanzierenden Bank wegen eines konkreten Wissensvorsprungs zu Risiken der Kapitalanlage bei Verschweigen der Mittelverwendung durch Vermittler und Anleger (Entscheidungsanmerkung zu BGH Urt. v. 19.3.2013 – XI ZR 46/11)
    EWiR 2013, 437 f.

Sprachen

Deutsch, Englisch

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