Dr. Sebastian Naber

Dr. Sebastian Naber

Rechtsanwalt, Partner

Schwerpunkte
  • Trennung von Führungskräften
  • Umstrukturierungen und Reorganisationen
  • Organhaftung
  • Know-how-Schutz
Zur Person

Sebastian Naber berät Unternehmen und Einzelpersonen in allen Bereichen des Arbeitsrechts.

Sebastian Naber ist spezialisiert auf die arbeitsrechtliche Begleitung von Restrukturierungen und Transaktionen, die Trennung von Führungskräften, Vorstandsvergütung sowie Vergütung in regulierten Branchen und Prozessführung. Sebastian Naber hat langjährige Erfahrung in der Begleitung arbeitsrechtlicher Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern, aber auch in Verhandlungen zwischen Betriebsparteien und Tarifpartnern oder in Streitigkeiten mit Versorgungsträgern.

Sebastian Naber ist Leiter der Fachgruppe Arbeitsrecht des Bucerius Alumni e.V. und ist Mitglied des Hamburger Vereins für Arbeitsrecht. Sebastian Naber referiert regelmäßig zu arbeitsrechtlichen Themen bei Konferenzen und Seminaren im In- und Ausland, u.a. als Lehrbeauftragter an der Bucerius Law School für die Vorlesung "Geschäftsführer und Vorstände - die Anstellung von Organmitgliedern".

Referenzmandate
  • Beratung eines deutschen Kreditinstituts bei der Trennung von mehreren Vorstandsmitgliedern

  • Beratung eines Unternehmens der Chemiebranche bei Personalabbau/Verhandlungen über Sozialplan/Interessenausgleich

  • Arbeitsrechtliche Beratung eines Private Equity-Investors beim Erwerb eines der größten internationalen Wissenschaftsverlage

  • Arbeitsrechtliche Beratung einer skandinavischen Unternehmensgruppe beim Joint Venture mit deutschem Zertifizierungsunternehmen und der nachfolgenden Trennung von mehreren Führungskräften

  • Arbeitsrechtliche Beratung eines Internet-Portals für Reisebuchung beim Erwerb der größten deutschen Hotel-Metasuchmaschine

  • Beratung eines großen deutschen Kreditinstituts bei der Neugestaltung der Deferred Compensation-Regelungen für das Senior Management

  • Arbeitsrechtliche Beratung des Managements eines Tiefkühlkosthändlers bei Management-Buy-Out

Werdegang

Vor der Gründung von Neuwerk war Sebastian Naber von 2009 bis 2015 Rechtsanwalt (Principal Associate) bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP in Hamburg in der Praxisgruppe „Employment Pensions Benefits“.

Seinen Vorbereitungsdienst leistete er am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg mit Stationen u.a. am Arbeitsgericht Hamburg, in der Personalabteilung des Norddeutschen Rundfunks und in der Wirtschaftsabteilung der Dt. Botschaft in Washington, D.C., USA.

Vor seinem Referendariat arbeitete Sebastian Naber als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht (Privatrecht III) von Prof. Dr. Matthias Jacobs an der Bucerius Law School. Im Jahr 2008 schloss er seine Promotion zum Thema „Der massenhafte Abschluss arbeitsrechtlicher Aufhebungsverträge“ ab.

Sebastian Naber absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School in Hamburg und schloss dieses mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht im Jahr 2005 ab. Teile seiner Studienzeit verbrachte er an der Cambridge University, Gonville & Caius College, in Großbritannien sowie an der Suzhou Law School in Suzhou, China.

Veröffentlichungen und Vorträge
  • Anmerkung zu LG Mannheim: Vertraulichkeitsvereinbarung, Abwerbeverbot und Vertragsstrafe
    GWR 2016, 444 (gemeinsam mit Johannes Deiß)

  • Auswirkungen von Virtual-Stock-Programmen auf die Bemessung einer Karenzentschädigung
    GWR 2016, 117 ff. (gemeinsam mit Kirsten Seeger)

  • Organmitglieder und Massenentlassungen – die Balkaya-Entscheidung des EuGH und ihre Folgen
    EuZA 2016, 22 ff. (gemeinsam mit Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 11.11.2015 – C-422/14 (Wirksamkeit von Massenentlassungen – Begriffe des Arbeitnehmers und der Entlassung)
    EuZW 2016, 28 f. (gemeinsam mit Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.4.2015 – II ZR 63/14 (Interim-Manager – „Drittanstellung“ von Vorstandsmitgliedern)
    BB 2015, 2367 f. (gemeinsam mit Jan Friedrich Beckmann)

  • Anmerkung zum Urteil des LAG Berlin-Brandenburg vom 3.12.2014 – 24 Sa 1126/14 (Auswirkungen der EuGH-Entscheidung Alemo-Herron)
    BB 2015, 1600 f. (gemeinsam mit Christopher Krois)

  • Kapitel „Massenentlassungsrecht“
    in: Preis/Sagan (Hrsg.), Praxishandbuch Europäisches Arbeitsrecht, 1. Aufl. 2015 (gemeinsam mit Ulrich Sittard)

  • Kapitel „Arbeitsrecht“
    in: Kroiß/Horn/Solomon (Hrsg.), Nachfolgerecht – Erbrechtliche Spezialgebiete, Nomos Kommentar, 1. Aufl. 2015

  • Abwerbeverbote und andere Wettbewerbsabreden zwischen Unternehmen
    DB 2014, 2945 ff.

  • Anmerkung zum Urteil des LAG Hannover vom 18.12.2013 – 17 Sa 335/13 (Massenentlassungsanzeige im Gemeinschaftsbetrieb)
    EWiR 2014, 399 f.

  • Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 12.6.2014 – C-118/13 – Bollacke (Vererblichkeit von Urlaubsansprüchen)
    NJW 2014, 2416 ff.

  • EuGH zum Schicksal von Bezugnahmeklauseln bei Betriebsübergang
    ZESAR 2014, 121 ff. (gemeinsam mit Christopher Krois)

  • Arbeitsrechtliche Probleme bei Tod eines Arbeitnehmers oder Arbeitgebers
    ArbRB 2014, 80 ff. (gemeinsam mit Boris Dzida)

  • Sind Fremd-Geschäftsführer Arbeitnehmer im Sinne der Massenentlassungsrichtlinie?
    NZA 2014, 637 ff. (gemeinsam mit Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Zum geplanten Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe an Führungspositionen. Gut gemeint – aber auch gut gemacht?
    ZIP 2014, 2220 ff. (gemeinsam mit Heinz Josef Willemsen und Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Wettbewerbsverbote in gesellschaftsrechtlichen Vereinbarungen mit Arbeitnehmern und Organmitgliedern
    NZA 2013, 870 ff.

  • Diskriminierungsschutz für Organmitglieder – Konsequenzen für die Vertragsgestaltung
    ZIP 2012, 1989 ff. (gemeinsam mit Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Diskriminierungsschutz für Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder
    ArbRB 2012, 373 ff. (gemeinsam mit Boris Dzida)

  • EGMR stärkt "Whistleblowern" den Rücken
    ArbRB 2011, 238 ff. (gemeinsam mit Boris Dzida)

  • Anmerkung zum Urteil des LAG Mainz vom 30.11.2010 – 1 Sa 348/10 (Auslegung einer Wiedereinstellungszusage in Betriebsvereinbarung)
    EWiR 2011, 613 f.

  • Risikosteuerung durch variable Vergütung
    BB 2011, 2613 ff. (gemeinsam mit Boris Dzida)

  • Die "Abfindung der Restlaufzeit“ bei der vorzeitigen Auflösung von Vorstandsverträgen
    in: Festschrift für Jobst-Hubertus Bauer zum 65. Geburtstag, S. 447 ff. (gemeinsam mit Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Die D&O-Versicherung im Vorstandsvertrag
    DB 2010, 2321 ff. (gemeinsam mit Klaus-Stefan Hohenstatt)

  • Anmerkung zum Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 20.4.2010 – 1 ABR 78/08 (Tendenzschutz für Anzeigenredakteure)
    BB 2010, 2767 f. (gemeinsam mit Bastian Kiehn)

  • Die Wirksamkeitsanforderungen an die Befristung von einzelnen Vertragsbestandteilen
    NZA 2009, 1318 ff. (gemeinsam mit Nils Schramm)

  • Der massenhafte Abschluss arbeitsrechtlicher Aufhebungsverträge
    Dissertation, 2008

  • Anmerkung zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 7.11.2007 – 5 AZR 1007/06 (Aufhebungsvertrag oder nachträgliche Befristung; Überraschungsklausel)
    EzA § 613a BGB 2002 Nr. 79, 5 ff.

  • Anmerkung zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 15.2.2007 – 6 AZR 286/06
    EzA § 611 BGB 2002 Aufhebungsvertrag Nr. 6, S. 11 ff.

  • Rezension Reichel/Schmandt, Betriebliche Altersvorsorge bei Unternehmenskauf und Umstrukturierung
    RdA 2007, 256.

  • Richtlinienkonforme Rechtsfindung am Beispiel des Massenentlassungsrechts
    JuS 2007, 614 ff.

  • Das verbraucherschützende Widerrufsrecht bei eBay-Auktionen
    BLJ [Bucerius Law Journal] 2007, 77 ff. (gemeinsam mit Christopher Krois)

  • Anmerkung zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 18.8.2005 – 8 AZR 523/04 (Betriebsübergang; dreiseitige Aufhebungsverträge; BQG)
    EzA § 613a BGB 2002 Nr. 40, 14 ff.

  • Anmerkung zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 25.5.2005 – 5 AZR 572/04 (Arbeitsvertrag als Verbrauchervertrag; zweistufige Ausschlussfristen)
    RdA 2006, 181 ff. (gemeinsam mit Matthias Jacobs)

  • Kündigungserklärung des Arbeitgebers als maßgeblicher Zeitpunkt der Entlassung bei Massenkündigungen – Grenzen richtlinienkonformer Auslegung, Besprechung des Urteils des EuGH vom 27.1.2005 – Rs. C 188/03 „Junk“
    SAE 2006, 61 ff. (gemeinsam mit Matthias Jacobs)

Sprachen

Deutsch, Englisch

Kontakt

Dr. Sebastian Naber
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Telefon +49 40 340 57 57 - 30, Fax +49 40 340 57 57 - 55
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