Dr. Johannes Deiß

Dr. Johannes Deiß

Rechtsanwalt, Partner

Schwerpunkte
  • Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten
  • Organhaftung
  • Abwehr von Anlegerreklamationen
  • Asset Protection/Asset Recovery
  • Massenverfahren
  • Schiedsverfahren
Zur Person

Johannes Deiß vertritt Mandanten in sämtlichen wirtschaftsrechtlichen Streitigkeiten vor staatlichen Gerichten und in Schiedsverfahren.

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Führung von gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten (Corporate Litigation) im Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht und den damit zusammenhängenden Fragen der Unternehmens- und Anteilsbewertung.

Darüber hinaus verfügt Johannes Deiß über langjährige Erfahrung in der Beratung und Vertretung von Mandanten in sämtlichen Fragen der Organhaftung von Managern, Vorständen und Geschäftsführern gegenüber dem Unternehmen.

Daneben wehrt Johannes Deiß u.a. für Banken und Finanzdienstleister Schadensersatzansprüche ab, welche im Rahmen von Fehlberatungs- und Prospekthaftungsklagen erhoben werden.

Johannes Deiß ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen Anwaltverein, der wissenschaftlichen Vereinigung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (VGR), der Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS), der Deutschen Initiative junger Schiedsrechtler und veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu gesellschafts-, bewertungs- und prozessrechtlichen Themen.

Referenzmandate
  • Langjährige Vertretung eines Dax-Unternehmens und mehrerer Konzerngesellschaften bei der Abwehr von Aktionärsklagen
  • Vertretung eines der größten deutschen Kreditinstitute in zahlreichen Prozessen vor Land- und Oberlandesgerichten wegen Swapgeschäften und anderen strukturierten Zinsderivaten
  • Laufende Vertretung eines Fondsinitiators gegen Klagen aus Prospekthaftung
  • Exklusive Vertretung des FinTech-Marktführers im Bereich der Peer-to-Peer Kreditverträge in sämtlichen bei Land- und Oberlandesgerichten anhängigen Streitigkeiten in Deutschland
  • Vertretung einer Gruppe von Gesellschaftern eines inhabergeführten Familienunternehmens im Rahmen von mehreren Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes (Eilverfahren) im Rahmen eines Gesellschafterstreits
  • Vertretung eines Private Equity Fonds im Rahmen eines Post-M&A Schiedsverfahrens
Werdegang

Johannes Deiß ist seit 2016 Gründungspartner von Neuwerk Rechtsanwälte. Von 2008 bis 2015 war er Rechtsanwalt (Principal Associate) bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP in Hamburg in der Praxisgruppe „Dispute Resolution/Konfliktlösung “.

Johannes Deiß vertritt Mandanten in sämtlichen wirtschaftsrechtlichen Streitigkeiten vor staatlichen Gerichten und in Schiedsverfahren. Zu seinen Spezialgebieten gehören insbesondere gesellschaftsrechtliche Auseinandersetzungen und Post M&A-Schiedsverfahren sowie die Abwehr von Ansprüchen aus Anlageberatungshaftung.

Nach seinem Studium arbeitete Johannes Deiß als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht (Abteilung II) von Prof. Dr. Hanno Merkt, LL.M. an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Im Jahr 2006 schloss er seine Promotion zum Thema „Die Verlustdeckungshaftung der Gesellschafter einer Vor-GmbH“ ab. Seinen Vorbereitungsdienst leistete er am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg mit Stationen u.a. in Frankfurt und New York bei Hengeler Mueller und Latham & Watkins, sowie beim Gesellschaftsrechtssenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Sein Studium der Rechtswissenschaften schloss Johannes Deiß im Jahr 2005 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Schwerpunkt Handels- und Gesellschaftsrecht ab.

Veröffentlichungen und Vorträge
  • Kein generelles Verbot der Empfehlung geschlossener Immobilienfonds gegenüber einer gemäß ihrer Satzung zum Kapitalerhalt verpflichteten Stiftung (Entscheidungsanmerkung zu OLG Frankfurt, Urt. v. 21.6.2017 – 17 U 160/16) GWR 2017, 321 (gemeinsam mit J. Graf)
  • Keine Aufklärungspflicht über das abstrakte Risiko einer Gefährdung der Verwirklichung des Anlagekonzepts bei pflichtwidrigem Handeln der verantwortlichen Personen (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 9.5.2017 – II ZR 344/15) GWR 2017, 301 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Im Spruchverfahren ist kein Raum für ein „in-camera-Verfahren“ (Entscheidungsanmerkung zu LG München, Beschl. v. 28.4.2017 – 5 HKO 26513/11) GWR 2017, 262

  • Zum erforderlichen Detaillierungsgrad der Prospektangaben bei der Aufklärung über einen Schiffspool (Entscheidungsanmerkung zu OLG Hamburg, Urt. v. 27.1.2017 – 3 U 140/15) GWR 2017, 183 (gemeinsam mit J. Graf)

  • Zulässigkeit der Bewertung einer Immobiliengesellschaft anhand des Net Asset Value Verfahrens (Entscheidungsanmerkung zu OLG Frankfurt, Beschl. v. 8.9.2016 – 21 W 36/15) GWR 2017, 198 (gemeinsam mit C. Jehle)

  • Zum Verhältnis von fundamentalanalytischen und marktorientieren Methoden der Unternehmensbewertung (Entscheidungsanmerkung zu OLG Frankfurt/M., Beschl. v. 17.01.2017 – 21 W 37/12) EWiR 2017, 331

  • Zulässigkeit einer Auferlegung von außergerichtlichen Kosten des Antragsgegners gegenüber dem Antragsteller aus Billigkeitsgesichtspunkten  (Entscheidungsanmerkung zu OLG München, Beschl. v. 13.12.2016 – 31  Wx 186/16) GWR 2017, 78

  • Vertraulichkeitsvereinbarung, Abwerbeverbot und Vertragsstrafe (Entscheidungsanmerkung zu LG Mannheim, Urt. v. 22.2.2016 – 24 O 66/15) GWR 2016, 444 (gemeinsam mit Sebastian Naber)

  • Unzulässigkeit von Anpassungen der unternehmenseigenen Ausgangsplanung aus Anlass der Unternehmensbewertung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Düsseldorf, Beschl. v. 12.11.2015 - I-26 W 9/14 (AktE)) EWiR 2016, 591
  • Zur Zumutbarkeit der eigenen Berechnung der Weichkosten eines geschlossenen Immobilienfonds durch den Anleger (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urteil vom21.6.2016 - II ZR 331/4) GWR 2016, 362

  • Viele Erwartungen an Schiedsgerichte sind überzogen; Gastbeitrag, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. September 2016

  • „Sonderplanungen“ eines Bewertungsgutachters sind nicht durch die Planungshoheit der Gesellschaft privilegiert (Entscheidungsanmerkung zu OLG Karlsruhe, Beschl. v. 18.5.2016 – 12a W /15) GWR 2016, 318

  • Kein Sachverständigengutachten zur Höhe der Marktrisikoprämie (Entscheidungsanmerkung zu OLG Karlsruhe, Beschl. v. 23.7.2015 – 12a W 4/15) GWR 2016, 12  

  • Keine Verjährungshemmung durch Mustergüteantrag ohne Individualisierung des geltend gemachten Anspruchs (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 18.6.2015 - III ZR 198/14) EWiR 2015, 737 f.

  • Keine Klärung betriebswirtschaftlicher Zweifelsfragen im Rahmen der Unternehmensbewertung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 17.7.2014 - 20 W 3/12) EWiR 2015, 309 f.

  • Keine Anpassung des Börsenkurswerts an die Kursentwicklung bei 6,5 Monaten zwischen erster Ankündigung und Beschluss des Squeeze out, (Entscheidungsanmerkung OLG Saarbrücken, Beschl. v. 11. 6. 2014 – 1 W 18/13) EWiR 2014, 741 f.

  • Zum Nachweis des Bagatellquorums im aktienrechtlichen Freigabeverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Bamberg, Beschl. v. 9.12.2013 - 3 AktG 2/13, "LOEWE") EWiR, 2014, 411 f.

  • Keine Rechtsanwaltsgebühren bei anwaltlicher Selbstvertretung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu BGH Beschl. v. 28.01.2014 – II ZB 13/13) GWR 2014, 104

  • Keine zusätzlichen Gebühren für den gemeinsamen Vertreter bei Vergleich im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu BGH, Beschl. v. 22.10.2013 – XI ZR 46/11) GWR, 2014, 8

  • Irrelevanz von späteren Verkaufspreisen für die Bewertung des Unternehmens zum Stichtag, (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 5.11.2013 – 20 W 4/12) EWiR 2014, 141 f.

  • Angemessenheit der Squeeze Out Abfindung trotz unterlassener Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Aufsichtsrat (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 15.10.2013 – 20 W 3/13) EWiR 2014, 41 f.

  • Zugrundelegung einer für die Anteilseigner ungünstigeren geänderten Unternehmensbewertung im Spruchverfahren (Entscheidungsanmerkung zu OLG Stuttgart, Beschl. v. 5.6.2013 – 20 W 6/10) EWiR 2013, 569 f.

  • Die Festsetzung der angemessenen Kompensation im Wege einer „mehrheitskonsensualen Schätzung“ im Spruchverfahren NZG 2013, 1382 ff.

  • Die Vergütung der Verfahrensbevollmächtigten und des gemeinsamen Vertreters im Spruchverfahren NZG 2013, 248 ff.

  • Nebenintervention eines Aufsichtsratsmitglieds auf Seiten der AG im Prozess mit Vorstandsmitglied über dessen Abberufung (Entscheidungsanmerkung zu BGH Urt. v. 29.1.2013 – II ZB 1/11) EWiR 2013, 301 f.

  • Keine Haftung der finanzierenden Bank wegen eines konkreten Wissensvorsprungs zu Risiken der Kapitalanlage bei Verschweigen der Mittelverwendung durch Vermittler und Anleger (Entscheidungsanmerkung zu BGH Urt. v. 19.3.2013 – XI ZR 46/11) EWiR 2013, 437 f.

Sprachen

Deutsch, Englisch

Kontakt

Dr. Johannes Deiß
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